Skip to main content

Elternmitarbeit

Elternmitarbeit

Schon aus der Geschichte des Kindergartens ist ersichtlich, dass die Elternarbeit eine wesentliche Grundlage für sein Bestehen ist. In der Anfangszeit des Kindergartens war die Elternarbeit natürlich entsprechend intensiv - so wurde nicht nur die finanzielle Verantwortung allein durch einige Elternteile getragen, sondern auch das pädagogische Konzept wurde gemeinsam mit allen Eltern er- und bearbeitet und ständig erneuert.

Diese Strukturen haben sich im Lauf der letzten 25 Jahre deutlich gestrafft; einerseits ist der Kindergarten öffentlich und finanziell etablierter geworden, andererseits hat das Team der Pädagoginnen den Großteil der Erziehungsarbeit und auch der Konzeption in der Hand. Auch der tägliche Ablauf ist geregelt; Organisatorische Leitung, Reinigungskraft und Zivildiener sorgen für reibungslose Abwicklung.

Dennoch ist die Elternarbeit unverzichtbar - einesteils als Verantwortliche, andererseits müssen auch konkrete Aufgaben übernommen werden:

* Vorstand: besteht aus 3-6 Mitgliedern, die sich ca. monatlich treffen und personelle, finanzielle und organisatorische Entscheidungen treffen.

* Öffentlichkeitsarbeits-Team: Präsentation in der Öffentlichkeit, Kontakte zur Presse, zu anderen Interessensgemeinschaften

* Gartenteam: Pflege unseres Gartens (Rasenmähen, Laubrechen usw.)

* Küchenteam: Grundsätzliches zum Speise- und Jausenplan, Vorratseinkäufe

* Reparaturteam: übernimmt kleinere Reparaturen und Montagen von z.B. Regalen, Türbeschlägen, Lampen...

* Zivildienst-Beauftragte/r: Belange der Zivildiener

* Medizinische Betreuung: Kontaktperson in med. Fragen, Vorhandensein von Erste-Hilfe-Material usw.

* Festeteam: Organisation und Umsetzung vom jährlichen Sommerfest und Kennenlernfest Je nach Bedarf werden auch "Arbeitsfeste" abgehalten, bei denen an einem Freitagnachmittag oder Samstag größere Arbeiten gemeinsam bewältigt und anschließend bei gemütlichem Zusammensein gefeiert werden.

Der durchschnittliche tatsächliche Arbeitsaufwand beträgt ca. 1 Stunde monatlich; natürlich werden persönliche und berufliche Umstände und Interessen berücksichtigt - niemand ist verpflichtet, eine bestimmte Stundenanzahl abzuleisten, dennoch sollte sich jeder bewusst sein, dass er/sie berechtigt und verpflichtet ist, diesen Kindergarten mitzuerhalten. Natürlich bedeutet dies einen Aufwand - zeitlich wie geistig, aber genau dies unterscheidet den Kindergarten für Alle von anderen "Kinder - Abgabestellen" - jeder Elternteil hat die Möglichkeit, den Alltag und das Umfeld seines Kindes mitzugestalten, kann den Tagesablauf der Kinder verfolgen und miterleben und nicht zuletzt sind durch die gemeinsamen Tätigkeiten dauerhafte Freundschaften unter den Eltern entstanden. Und wenn sich jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringt, ist der Aufwand gering und der Erfolg groß.

Und der Kindergarten ist nicht zuletzt deshalb auch Zuhause für die Kinder, die wissen, dass auch hier die Eltern etwas für sie tun.